Linda Karshan: It’s A Greek Thing
Friday, January 8th, 2010
Amine Haase schreibt in Brücken zwischen Bewusstem und Unbewusstem (1): `…Ihre Sprache der Zeichen ist in den jüngsten Arbeiten auf die Notate ihres Pulsschlags, den Rhytmus der Handbewegungn konzentriert. Die Bewegung erfasst den ganzen Körper, sodass man auch von `getanzten´ Zeichnungen sprechen könnte. Der `Klang´ der Zeichnung, der sich aus dem Arbeitsprozess ergibt, ist unverwechselbar der von Linda Karshan.´
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Aber vielleicht sind es Linda Karshan’s eigene Worte, die uns weiteres Verständniss geben:
`Die Zeichungnen die mich jeden Tag begrüßen, sind zunehmend figürlich, aber das ist nichts Neues. Was neu ist, ist dass sie jeden Tag mehr ‘gemeißelt’ wirken, so als ob die Linie in die Oberfläche geschnitten ist, anders als auf Papier gezeichnet…Die Idee vom Einritzen, Meißeln drängt sich mehr und mehr in den Vordergrund während ich die `Spärlichkeit des Ausdrucks´ verfolge, welches Roberto Calasso als `The Greek Thing´bezeichnet.
Linda Karshan wurde in Minneapolis, Minnesota geboren und lebt seit 1968 in London. Ihre Ausbildung erhielt sie am Skidmore Collage in New York im Studiengang `Bauhaus Methode für Zeichnung´. Ebenfalls studierte sie Psychologie bei Donald Winnecott. Ihre Zeichnungen und Drucke werden regulär in London, Köln, München, New York und San Francisco von Galerien präsentiert. Karshans Arbeiten werden seit Jahren sowohl privat als auch von renommierten Museen gesammelt: Sir John Soane’s Museum in London, Institute Valencia d’Art Modern, Kettle’s Yard in Cambridge, Tang Museum in Saratoga Springs, NY, Folkwang Museum in Essen, British Museum, Tate, Contemporary Arts Society, Arts Council Collection, und Ashmoleon (Oxford) in the U.K.; IVAM, Valencia; Sammlung von Herzog Franz Von Bayern und die Staatliche Graphische Sammlung in Deutschland; Middlesbrough Art Gallery, Cleveland, The Walker Art Center, Minneapolis, und Fogg Museum, Boston.
LINDA KARSHAN: It’s A Greek Thing
January 15 – February 14, 2010
In 2008 stellte Cain Schulte Contemporary Art in einer Retrospektive über 40 Werke der letzten 15 Jahre zusammen. Jetzt freut sich die Cain Schulte Gallery Berlin, dem Berliner Publikum zehn neue Arbeiten und eine Edition von Grafiken von Linda Karshan vorzustellen.
Vernissage: 15. Januar 2010, 19:00 Uhr (Die Künsterin wird anwesend sein)
Cain Schulte Gallery Berlin
Winterfeldtstr. 35
10781 Berlin
T: 030.21005237
Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag: 12:00 – 18:00 Uhr, und nach Vereinbarung.
(1) Amine Haase, ‘Brücken zwischen Bewusstem und Unbewusstem’ aus ‘Zeichnung als Prozess’, Museum Folkwang, 2008
Press release and image provided by the gallery.


